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Geschreven op Wednesday, 2 March 2016 om 10:01

Bei einem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus im Starnberger Achheimviertel ist in der Nacht zum Sonntag ein Schaden in Höhe von rund einer halben Million Euro entstanden. Das Haus wurde durch das Feuer stark beschädigt; es ist derzeit nicht bewohnbar. Die 17 Bewohner, darunter auch einige Asylbewerber, blieben unverletzt und konnten anderweitig untergebracht werden. Mittlerweile steht auch die Brandursache fest: Das Feuer wurde laut Polizei durch den defekten Akku eines Laptops ausgelöst.

Vom Akkurückruf sind zahlreiche Toshiba-Notebooks aus Satellite-Reihe, sowie einige Portégé- und Tecra-Modelle betroffen. Der fragliche Akkutyp könnte zudem als Ersatzteil in einer großen Zahl von Geräten gelandet sein.

Wegen möglicher Brandgefahr tauscht Toshiba die Akkus bei vielen Notebooks aus. Davon betroffen sind zahlreiche Modelle, die zwischen Juni 2011 und November 2015 ausgeliefert wurden. In Einzelfällen könnten die betroffenen Akkutypen überhitzen und so Verletzungen oder Brände verursachen.

Wie das Pro 4 hat das Surface Book das ungewöhnliche Bildschirm-Seitenverhältnis von 3:2. Dieses ist im Alltag angenehmer als das übliche schmalere 16:9. Man muss beim Lesen von Webseiten seltener scrollen; im Hochformat werden DIN-A4-Seiten bildschirmfüllend und sogar nahezu in Originalgröße dargestellt. Dank der hohen Auflösung von 3000 × 2000 Pixel sehen Bilder und Texte gestochen scharf aus. Die Pixeldichte liegt damit ziemlich genau auf dem Niveau von Apples iPads.
Das verwendete Panel von Panasonic gehört zu den besten Notebook-Bildschirmen, die wir je gemessen haben. Es hat IPS-typisch keine nennenswerte Blickwinkelabhängigkeit, leuchtet mit rund 370 cd/m2 und ist besonders farbtreu: Microsoft lässt jedes Panel im Werk auf sRGB kalibrieren. Dank des satten Schwarzwerts stören die schwarzen Balken nicht, die es beim Filmegucken zwangsläufig gibt: Sie gehen nahezu unsichtbar in den schwarzen Bildschirmrand über.

Die Displaydiagonale von 13,5 Zoll suggeriert einen Bildschirm nahe an einem 13,3-Zöller, wegen des besonderen Seitenverhältnisses hat man aber mehr Bildfläche als bei einem 14-Zoll-Notebook mit 16:9-Panel. Deshalb ist auch die Grundfläche des Surface Book merklich größer als bei einem 13,3-Zöller, was man beim Kauf einer Transporthülle bedenken sollte.

Dank der Abmessungen hatte Microsoft keine Probleme, sowohl ein großes Glas-Touchpad als auch eine normalgroße beleuchtete Tastatur zu integrieren. Ihr Layout ist bis auf den gequetschten Cursorblock gelungen. Das Umschalten der Funktionstasten zwischen klassischen F-Tasten und Sonderfunktionen wurde gut gelöst: Ein längerer Druck auf die Fn-Taste arretiert deren Funktion ähnlich wie Caps-Lock; eine LED signalisiert den Zusatz.

Ausgelagerte Nvidia-GPU

Wie bei Notebooks mit Zusatz-Grafikchip üblich, wird die Nvidia-GPU des Surface Book nur dann aktiv, wenn 3D-Power gefragt ist. Trotzdem war Ingenieursleistung gefragt, damit man den Deckel des Surface Book im Betrieb abnehmen und damit die GPU im Tastatur-Unterteil physisch abkoppeln kann.

Zum Trennen drückt man entweder eine Sondertaste der Tastatur oder klickt/tippt auf ein Tray-Icon. Daraufhin überprüft das Hilfsprogramm SurfaceDTX, ob die GPU gerade verwendet wird. Ist das der Fall, so erscheint eine Meldung, welche Anwendung man vor dem Abdocken schließen muss. Ansonsten erscheint eine Popup-Meldung, die LED in der Sondertaste leuchtet grün und die Verriegelung wird mit hörbarem Klicken gelöst.

Die Vorinstallation von Windows 10 Pro ist frei von unnützen Software-Beigaben. Kurios mutet zunächst an, dass der automatische Wechsel zwischen Desktop- und Tablet-Modus – von Microsoft Continuum getauft – deaktiviert ist. Diese Einstellung wurde aber nicht ohne Grund vorgenommen: Aktiviert man die Automatik, ändert das Surface Book selbst ohne Abdocken gerne mal den Modus. Das Einloggen per Windows Hello – eine weitere Windows-10-Neuerung – mittels der integrierten Infrarot-Kamera funktioniert dagegen einwandfrei und rasend schnell.

Kinderkrankheiten und nervige Bugs

Batteria Dell Studio 1555

Batteria Dell XPS M1530

Batteria Dell Inspiron 1525

Batteria HP ProBook 5220m



Software-, Treiber- und Firmware-Updates liefert Microsoft komfortabel per Windows-Update aus. Allerdings waren und sind Nachbesserungen auch nötig – nicht nur wegen Continuum. Ein erstes großes Update-Paket, das Anfang November nahezu zeitgleich mit der 1511er-Version von Windows 10 erschien, verringerte die schlimmsten Auffälligkeiten wie Displayflackern und abstürzende Bildschirmtreiber, doch erst ein weiteres Grafiktreiber-Update im Dezember ließ sie nahezu vollständig verschwinden – auch und gerade beim Betrieb an der optionalen Docking-Station.

Ebenfalls seit Dezember lassen sich Nvidias Referenztreiber auf Geräten mit Nvidia-GPU installieren. Für das WLAN-Modul von Marvell hat Microsoft im Januar dieses Jahres einen neuen Treiber geliefert, der unter anderem die Kompatibilität zu Access Points verbessert.

Der nervigste Fehler ist weiterhin, dass sich das Surface Book nicht schlafen legen lässt. Wählt man den Standby-Modus aus, geht zwar der Bildschirm aus, doch das Gerät schluckt weiterhin schwankend zwischen sechs und zehn Watt – das saugt den Akku in einer Nacht leer. In Microsofts Foren wurde das Problem Anfang Dezember von einem Mitarbeiter bestätigt und ein Fix für Januar in Aussicht gestellt. Doch auch nach dem bis dato letzten Firmware-Update vom 27. Januar 2016 ist der Fehler noch präsent.

In einigen Foren-Beiträgen geschilderte Fehler wie häufige Komplettabstürze inklusive Bluescreens konnten wir bei unserem ersten Testgerät aus den USA noch nicht nachvollziehen. Microsoft hatte betroffene Geräte in den Staaten anstandslos ausgetauscht, bei den Austauschgeräten waren die Probleme dann häufig verschwunden. Allerdings scheint es sich wohl doch um mehr als nur Anlaufschwierigkeiten in der Produktion zu handeln: Das deutsche Testgerät des Surface Book, das Microsoft uns vor wenigen Tagen zukommen ließ, war von den Bluescreen-Abstürzen geplagt – etwa beim Ab- und Andocken des Tablets, wenn gleichzeitig der Akku geladen wurde.

Außerdem war die CPU-Performance zu niedrig und der Lüfter wurde nach Lastphasen mitunter erst dann wieder leise, wenn man das Gerät zwischenzeitlich ausgeschaltet hat. Demnach müssen wohl auch deutsche Käufer damit rechnen, dass ihre teure Neuanschaffung Ärger macht und ausgetauscht werden muss. Auf die Probleme angesprochen ließ uns Microsoft Deutschland folgende Stellungnahme zukommen:

Microsoft ist bekannt, dass eine geringe Anzahl an Surface Book und Surface Pro 4 Kunden von Problemen mit ihren Geräten berichten. Einen Großteil der Unstimmigkeiten konnten wir bereits über Windows Update beheben. Die Lösung der noch bestehenden Probleme hat oberste Priorität für Microsoft, denn unser Anspruch ist es, jedem Surface Kunden eine optimale Nutzererfahrung zu ermöglichen. Aus diesem Grund konzentrieren wir alle verfügbaren Ressourcen darauf, Updates und Fixes für unsere Nutzer schnellstmöglich verfügbar zu machen.

Laufzeit und Ausstattung

Das Tablet allein schafft bis zu viereinhalb Stunden, was angesichts des mageren 18-Wh-Akkus und des Hoch-DPI-Bildschirms ein ordentlicher Wert ist. Mit dem Zweitakku im Tastatur-Unterteil stehen insgesamt über 70 Wh bereit, was für über 14 Stunden ohne Steckdose reicht. Tests von US-amerikanischen Webseiten an Surface-Book-Modellen ohne Nvidia-GPU bescheinigen diesen noch längere Laufzeiten.

Weitere Details zum Umfang und Ablauf des Austauschprogramms waren von Toshiba kurzfristig nicht zu erhalten. Bestimmte Exemplare des externen Akkus, der per Bluetooth Statusinformationen an iOS-Geräte schickt, können beim Aufladen überhitzen. Der Verkauf wird vorübergehend eingestellt.

Besitzer von Elgatos Smart Power sollten die Seriennummer prüfen: Der Akku kann in seltenen Fällen während des Wiederaufladens überhitzen, warnt der Hersteller. Betroffen sind bestimmte Modelle, die zwischen September 2014 und Januar 2015 verkauft wurden. Nutzer können die Seriennummer auf der Elgato-Webseite eingeben, um zu klären, ob ihr Gerät betroffen ist – sie erhalten in diesem Fall eine Erstattung des Kaufpreises nach Einsendung. Die Seriennummer versteckt sich auf der Unterseite des Akkus unter dem integrierten USB-Aufladekabel.

Ein Austausch ist derzeit nicht möglich – Elgato hat den Verkauf des Smart-Power-Akkus vorläufig gestoppt und überarbeitet die Modellreihe. Wann ein Nachfolger in den Handel kommt, bleibt vorerst offen.

Der 160 Gramm schwere Akku nimmt über Bluetooth 4.0 Verbindung mit dem iPhone oder iPad auf und übermittelt seinen Ladezustand – zudem erinnert das Gerät daran, wenn es selbst wieder aufgeladen werden muss.


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